Schlagwort-Archive: Vorsorgemedizin

Viva la revolución del altruismo!

Autor: Peter Widmer

Trailer zum Film: The Altruism Revolution

Unser Planet ist wie ein grosses Schiff, das wir gemeinsam steuern. Werden wir bald 300 Mio. Klimaflüchtlinge auf  diesem Schiff haben? Die Menge der Immigranten wäre womöglich Lampedusa hoch 10. Oder kommt es zu unvorstellbaren Konflikten? Wollen wir bloss überleben oder ein gutes, menschenwürdiges Leben führen?
Angesichts der allseits bekannten, weltweiten Probleme stellt sich vielleicht dringlicher denn je die Frage: Sind und bleiben wir Egoisten oder brauchen wir nicht vielmehr eine altruistische Revolution?!
Kinder im Alter zwischen 18 Monaten bis 2 Jahren helfen anderen ganz natürlich, egal ob diese zur eigenen Familie oder zur eigenen Gruppe gehören oder nicht. Im Laufe des Älterwerdens geht dieses natürlich angelegte prosoziale Verhalten weitgehend verloren. Verhaltens- und Sozialwissenschaftler haben in der Vergangenheit betont, dass die einzige Motivation menschlichen Handelns der Egoismus sei, selbst dann, wenn wir anderen helfen. Doch neuere Forschungen in Entwicklungspsychologie, Biologie und Neurologie machen immer mehr deutlich, dass dies nicht der Fall ist. Nicht nur Menschen, auch zahlreiche Tiere handeln aus Empathie, Mitgefühl und altruistischen Gründen!

Modernste neurologische Untersuchungen Meditierender zeigen klar und deutlich, dass persönliche Transformation möglich ist. Aufgrund der Neuroplastizität des Gehirns lassen sich durch Meditation Empathie, Mitgefühl und prosoziales Verhalten trainieren.   Weiterlesen

Selbstmitgefühl versus innerer Selbstkritiker

Autor: Peter Widmer

Die Praxis liebevoller Güte uns selbst gegenüber

Metta-Meditation

In Wechselwirkung mit der Inneren Friedenskonferenz ist die Metta-Meditation ein wunderbares Mittel, um mit dem inneren Kritiker/der inneren Kritikerin Frieden zu schliessen. (Zum inneren Kritiker siehe auch hier; zur Metta-Meditation siehe auch hier)
„Metta“ (Pali) bedeutet „liebevolle“ oder „liebende Güte“. In der Metta-Meditation können wir uns liebevolle Güte uns selbst gegenüber schenken und auf diese Weise eine Seite in uns stärken, die einen wichtigen Gegenpool zum inneren Kritiker/zur inneren Kritikerin darstellt: Selbstmitgefühl.1 Weiterlesen

Mit dem inneren Kritiker Frieden schliessen

Autor: Peter Widmer

Habe ich eine starke kritische Seite?

Close-up of blond woman

Wiederholst Du in Deiner Erinnerung Gespräche, die Du geführt hast und überprüfst, was Du nicht richtig oder noch besser hättest sagen können? Schaust Du, bevor Du das Haus verlässt Dein Äusseres kritisch im Spiegel an? Bist Du vorsichtig, wenn Du neue Dinge ausprobierst, weil Du Angst hast, vor anderen dumm dazustehen? Hinterfragst Du Deine Entscheidungen nachdem Du sie getroffen hast und glaubst, dass Du hättest besser entscheiden müssen? Wenn Du mit anderen zusammen bist, hast Du dann das Gefühl, dass Sie in irgendeinem Sinne besser sind als Du?

Wenn Du eine oder mehrere dieser Fragen mit „ja“ beantwortest, dann könnte es vielleicht sein, dass Du eine starke kritische Seite hast, die Dir zuweilen das Leben schwer machen kann. Wie Du Deinen hart arbeitenden inneren Kritiker kennen lernen, wertschätzen und mit ihm Frieden schliessen kannst, so dass er weniger hart arbeiten muss, zeige ich Dir in diesem Blogbeitrag. Weiterlesen

Zen verbessert den Schlaf

Autor: Peter Widmer

Zen hilft bei Schlafproblemen

Viele Menschen schlafen schlecht oder leiden – oft stressbedingt – unter Schlaf- und Durchschlafproblemen. Eine Reihe von Studien zeigen, dass Meditation für einen gesunden Schlaf, d. h. besseren Tiefschlaf und mehr REM-Schlaf (Träume) und damit eine bessere Erholung sorgen kann, sogar bei chronischen Schlafproblemen. Weiterlesen

Das Glück des Augenblicks und das mesolimbische System

Autor: Peter Widmer

Zen, IFK und unser Belohnungssystem

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Zen und Teilearbeit haben einen direkten Einfluss auf unser Glückserleben. Durch Zen und Innere Friedenskonferenz können wir uns von unseren Anhaftungen, d. h. unseren liebgewordenen Zwängen und Gewohnheiten befreien. Dies beeinflusst unser mesolimbisches System, das Belohnungssystem unseres Gehirns, das emotionales Lernen ermöglicht, auf eine sehr nachhaltige Art und Weise. Weiterlesen

Das Glück des Augenblicks wahrnehmen

Autor: Peter Widmer

Das Glück liegt im Hier und Jetzt

Bei der Zen-Meditation geht es darum, ganz und gar mit dem zu sein, was gerade ist, was man gerade erlebt und tut. Es geht im Zen ums gegenwärtig sein im Hier und Jetzt! Darin liegt tiefes Glück.

Killingsworth und Gilbert von der Harvard Universität fanden heraus, dass wir Menschen – im Unterschied etwa zu einer Hauskatze – fast 50% unserer Zeit damit verbringen, über Dinge nachzudenken, die in der Vergangenheit, der Zukunft oder gar nie stattfinden.1 Die Forscher fanden aber auch heraus, dass wir viel glücklicher sind, wenn wir ganz präsent bei dem sind, was wir gerade tun und erleben, egal ob wir es als angenehm, neutral oder unangenehm empfinden. Weiterlesen

Mit Meditation kognitive Fähigkeiten im Alter bewahren

Autor: Peter Widmer

Prävention zum Erhalt kognitiver Fähigkeiten

ältere frau schaut lächelnd in die kamera

Seit den 70er Jahren ist die Lebenserwartung in den OECD-Ländern dramatisch gestiegen: von durchschnittlich 70 auf 80,5 Jahre. Zugleich haben mit dem Älterwerden der Bevölkerungen neurodegenerative Krankheiten, der Abbau kognitiver Fähigkeiten und Demenz, zugenommen. Daher ist es wichtig, dass wir nicht nur das Zustandekommen solcher Erkrankungen und die Risikofaktoren besser verstehen lernen, sondern uns auch darüber Gedanken machen, wie wir solchen Erkrankungen präventiv entgegenwirken können, um steigenden Gesundheitskosten entgegen zu wirken und unsere Lebensqualität möglichst lange aufrecht zu erhalten. Eine Reihe neuerer Meditationsstudien legen nahe, dass Meditation ein gangbarer Weg sein könnte, diesen Risiken des Älterwerdens entgegen zu wirken. Weiterlesen

Zen erhöht den Tonus des Vagusnervs

Autor: Peter Widmer

vagus
Quelle http://healingfromthefreeze.files.wordpress.com/2011/08/vagus.jpg

Bethany Kok von der University of North Carolina verglich mit ihrem Team den Tonus des Vagusnervs vor und nach einem sechswöchigen Meditationsprogramm und stellte fest, dass er deutlich zugenommen hat.1 „Wer sich durch Meditation mit guten Gefühlen versorgt, der verbessert den Tonus des Nervus vagus“, sagt Kok. „Das wiederum ist mit guter Gesundheit verbunden – und könnte zu einem längeren Leben führen.“ Weiterlesen

Stress, Burnout – Antidot: Meditation

Autor: Peter Widmer

rush hour

Stress wird häufig als „die Krankheit der Gegenwart“ bezeichnet. Nahezu alle Menschen wissen, wie es sich anfühlt, wenn Beruf und Lebensalltag sehr fordernd und die eigene Agenda übervoll ist. Viele fühlen sich angespannt, überlastet, reagieren hektisch, nervös oder gereizt. Stress gehört zum Leben. Als sog. „positiver Eustress“ vermag er die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Aber negativer  Stress, man spricht in diesem Zusammenhang von „Disstress“, kann krank machen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress als „eine der grössten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Die Statistiken sind alarmierend. Mehr als ein Drittel der Menschen in der Schweiz und auch in Deutschland geben in Umfragen an, unter Dauerstress zu stehen. Jeder fünfte leidet unter gesundheitlichen Stressfolgen. Die Kosten für unser Gesundheitswesen sind enorm.
Doch unzählige wissenschaftliche Studien belegen: Meditation ist einer der effizientesten Wege, um Stress zu reduzieren und das psycho-physische System zu Ruhe, tiefer Entspannung und innerem Frieden kommen zu lassen.1 Weiterlesen