Archiv für den Monat: Juli 2016

Zen verbessert den Schlaf

Autor: Peter Widmer

Zen hilft bei Schlafproblemen

Viele Menschen schlafen schlecht oder leiden – oft stressbedingt – unter Schlaf- und Durchschlafproblemen. Eine Reihe von Studien zeigen, dass Meditation für einen gesunden Schlaf, d. h. besseren Tiefschlaf und mehr REM-Schlaf (Träume) und damit eine bessere Erholung sorgen kann, sogar bei chronischen Schlafproblemen. Weiterlesen

Das Glück des Augenblicks und das mesolimbische System

Autor: Peter Widmer

Zen, IFK und unser Belohnungssystem

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Zen und Teilearbeit haben einen direkten Einfluss auf unser Glückserleben. Durch Zen und Innere Friedenskonferenz können wir uns von unseren Anhaftungen, d. h. unseren liebgewordenen Zwängen und Gewohnheiten befreien. Dies beeinflusst unser mesolimbisches System, das Belohnungssystem unseres Gehirns, das emotionales Lernen ermöglicht, auf eine sehr nachhaltige Art und Weise. Weiterlesen

Glück und Humor im Zen: Hotei der lachende Buddha

Autor: Peter Widmer

Hotei mit Kindern von Kitao Shigemasa, 18. Jh.

Hotei – der lachende Buddha – steht für das tief empfundene Glück durch Zen-Meditation, die Leichtigkeit, Lebensfreude und den Humor, der es uns ermöglicht, Widersprüche im Leben und in uns mit einem Lächeln anzunehmen.
Dieser Buddha verdankt seine Entstehung dem Leben eines einfachen Zenmönchs namens Qici aus der chinesischen Stadt Fenghua in der Provinz Zhejiang. Quici lebte um das Jahr 900 u.Z. Es wird berichtet, dass er leicht behindert war, ein wenig tolpatschig, einen dicken Bauch hatte und jeden Tag mit seinem Jutesack auf Almosengang unterwegs war, was ihm den Spitznamen Budai (chin. Jutesack; jap. Hotei) eintrug. Dankbar und zufrieden nahm er auf seinen Almosengängen alle Spenden an und stopfte sie in seinen Sack. Was er bekam, teilte er mit den Kindern, die ihn stets begleiteten, weshalb er auch oft als Schutzpatron der Kinder dargestellt wird. Weiterlesen

Das Glück des Augenblicks wahrnehmen

Autor: Peter Widmer

Das Glück liegt im Hier und Jetzt

Bei der Zen-Meditation geht es darum, ganz und gar mit dem zu sein, was gerade ist, was man gerade erlebt und tut. Es geht im Zen ums gegenwärtig sein im Hier und Jetzt! Darin liegt tiefes Glück.

Killingsworth und Gilbert von der Harvard Universität fanden heraus, dass wir Menschen – im Unterschied etwa zu einer Hauskatze – fast 50% unserer Zeit damit verbringen, über Dinge nachzudenken, die in der Vergangenheit, der Zukunft oder gar nie stattfinden.1 Die Forscher fanden aber auch heraus, dass wir viel glücklicher sind, wenn wir ganz präsent bei dem sind, was wir gerade tun und erleben, egal ob wir es als angenehm, neutral oder unangenehm empfinden. Weiterlesen