Archiv für den Monat: Mai 2016

Meditation und Neuroplastizität

Autor: Peter Widmer

Neuroplastizität – Meditation ist assoziiert mit kortikaler Verdickung

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Neuroplastizität bedeutet die Fähigkeit unseres Nervensystems und insbesondere unseres Gehirns, sich kurz-, mittel- und langfristig zu verändern, was einhergeht mit lebenslangem Lernen und der Anpassung an veränderte Lebensumstände.
Eine Reihe von Forschungsarbeiten zeigen, dass bestimmte Gehirnareale sich unter dem Einfluss von Meditation dauerhaft verändern können. Weiterlesen

Angstbewältigung durch Meditation

Autor: Peter Widmer

Ängste

Depression

Jeder siebte Europäer leidet, wie in einer internationalen Studie des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität in Dresden 2011 zu lesen ist, unter einer Angstkrankheit. Das sind 14 % der Gesamtbevölkerung, resp. 61.5 Millionen Menschen.1 Damit sind die Angstkrankheiten ganz vorne in der Statistik psychischer Krankheiten in Europa. Zu den untersuchten Formen der Angst gehören in dieser Studie spezifische Phobien, wie die vor Spinnen oder die Angst vor öffentlichen Plätzen, auch die soziale Phobie als Angst vor sozialen Situationen, die sog. generalisierte Angststörung, bei der sich Angst verselbständigt hat und das gesamte Alltagsleben begleitet, sowie Panikstörungen, bei denen Angstanfälle wiederholt scheinbar ohne erkennbaren Grund auftreten. Auch hier zeigen zahlreiche Studien: Meditation ist ein sehr guter Weg zur Angstbewältigung. Weiterlesen

Meditation bei Depressionen

Autor: Peter Widmer

Child.

Depression – bald Volkskrankheit Nummer zwei! Wie 2011 ein internationales Forscherteam um Evelyn Bromet von der State University of New York berichtete, sind weltweit 121 Millionen Menschen von Depressionen betroffen.1 In Europa sind 6.9% der Gesamtbevölkerung davon betroffen, das sind 30.3 Millionen Menschen!2 2020 werden Depressionen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  gemäss statistischen Hochrechnungen, zu den zweithäufigsten Krankheiten in der entwickelten Welt gehören und voraussichtlich der zweithäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit sein. Angesichts dieser dramatischen Aussichten scheint es umso dringlicher, heute kostensparende, alternative Wege der Prävention und Behandlung von Depressionen (wieder) zu entdecken und mit bestehenden effizienten Behandlungsmöglichkeiten zu kombinieren. Weiterlesen

Meditation zur Schmerzlinderung

Autor: Peter Widmer

Die meisten Menschen, die unter Schmerzen leiden, versuchen den Schmerz zu analysieren, Schmerzen auszuweichen, indem sie sich auf andere Dinge konzentrieren und zu ignorieren. Verschiedene Meditationspraktiken, wie beispielsweise die Zen-Meditation, aber auch die Achtsamkeitsmeditation der Vipassanameditation, sowie das MBSR-Training, gehen einen ganz anderen Weg. Weiterlesen

Stress, Burnout – Antidot: Meditation

Autor: Peter Widmer

rush hour

Stress wird häufig als „die Krankheit der Gegenwart“ bezeichnet. Nahezu alle Menschen wissen, wie es sich anfühlt, wenn Beruf und Lebensalltag sehr fordernd und die eigene Agenda übervoll ist. Viele fühlen sich angespannt, überlastet, reagieren hektisch, nervös oder gereizt. Stress gehört zum Leben. Als sog. „positiver Eustress“ vermag er die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Aber negativer  Stress, man spricht in diesem Zusammenhang von „Disstress“, kann krank machen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress als „eine der grössten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Die Statistiken sind alarmierend. Mehr als ein Drittel der Menschen in der Schweiz und auch in Deutschland geben in Umfragen an, unter Dauerstress zu stehen. Jeder fünfte leidet unter gesundheitlichen Stressfolgen. Die Kosten für unser Gesundheitswesen sind enorm.
Doch unzählige wissenschaftliche Studien belegen: Meditation ist einer der effizientesten Wege, um Stress zu reduzieren und das psycho-physische System zu Ruhe, tiefer Entspannung und innerem Frieden kommen zu lassen.1 Weiterlesen